Harley Davidson Winterumbau 2014 – 2015

Diese tolle alte Harley gehört Tina, sie stammt aus einem Tausch gegen eine Buell XB R.  Ich finde die Kiste braucht dringend ein Update.

Zielvorgabe „Der Umbau muss so wenig wie möglich kosten“ Ganz unten findet ihr eine Kostenaufstellung die ich ständig ergänze.

Da mir die gut Ausgestattete Werkstatt meines Schwiegervaters zur Verfügung steht sollte die Zielvorgabe kein Problem sein.

Oldschool ist die Harley ja schon aber ich glaube da geht noch was.

Hier mal die Todo-Liste:

  • Alle Chromteile der Harley müssen verschwinden und durch Antik Kupfer ersetzt werden. Das gleich gilt für die polierten Alu teile.
  • Der Tank wird entfernt, an der Stelle wird ein Feuerlöscher als Tank montiert.
  • Das Heck wird komplett verändert
  • Neue Farbwahl ist Antik Kupfer mit Seidenmatt Schwarz und evtl. ein altes dunkel Grün.
  • Dabei werden gleich alle Oil-Leitungen erneuert.
  • Die Gabel wird optische und technisch überholt
  • Die Elektrik wird komplett erneuert
  • diese Liste wird bestimmt noch erweitert…………..

Vorher Bild 1 (Harley Davidson im Zustand vor den Umbau)

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Das Motorgehäuse hab ich vor Monaten schon mal vor einer Ausfahrt mit der Flex abgeschnitten. Die Batterie ist dabei auch von links nach rechts gewandert. Damit ich Platz für den Öltank bekomme.

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Vorher Bild 3 (Harley Davidson im Zustand vor den Umbau)

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Jetzt geht es los die Harley Davidson wird zerlegt!

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Immer alles schon mit Folie abdecken so bleiben Fremdkörper draußen.

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Als erstes wird das Nockenwellengehäuse überarbeitet.

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Wir fangen natürlich gleich mit ganz groben Gerät an. 🙂

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Das org. Kurbelgehäuse hat mir noch nie gefallen.

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da haben die Ami´s einiges falsch gemacht

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So sieht das Kurbelwellengehäuse doch schon viel besser aus und ist auch etwas leichter!

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Das Gehäuse wird in Antik Kupfer beschichtet

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Naja,,,,, sieht jetzt nach Schokolade aus, war Antik Kupfer die richtige Farbwahl? Das wird sich später zeigen ansonsten geht es eben von vorne los.

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Die Stößelstangen Cover werden auch in Antik Kupfer Beschichtet die Stößelblöcke in Seidenmatt Schwarz

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Es ist eine Geschmacksache, mir gefällt es noch!

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Um die Stößelblöcke zu Pulvern muss man einiges Abkleben

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Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen.

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Und hier ist die Familie komplett

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Ein gebaut sehen die Stößelcover sehr gut aus.

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Nachdem die Stößel montiert sind werden die Nockenwellen wieder eingesetzt hierbei schön sauber arbeiten.

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Das sieht doch schon mal sehr nett aus! Nockenwellen, Nockenwellengehäuse und die neue Dichtung ist montiert.

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Mal einen Blick in den Ofen werfen!   200 °C  / 20 min nee das wird keine Pizza das sind nächsten Harley Teile.

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Die Farben Schwarz und Kupfer passen ganz zusammen.

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Probe Wohnen der Rockerboxen auf den Harley Davidson Zylinderkopf.

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Der Küryakyn Hypercharger soll auch gepulvert werden. Keine Ahnung warum der Küryakyn Hypercharger noch so glänz der ist komplett angeschliffen damit das Pulver auch hält.

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Angenommen hat der Küryakyn Hypercharger das Pulver sehr gut

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Also ab in den Ofen.

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Mhh……machen doch einen guten Eindruck

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Bei polierten Aluteilen sieht man das angeschliffe um einiges besser

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Jetzt kommt der Edelstahl Öltank dran.

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Alles gut abkleben

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und los geht es mit den Pulvern

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ohne ordentliche Kabine ist das nicht so einfach

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aber nur wenn alles selbstgemacht ist. Kann man vom eigenen Umbau sprechen. Beschichten lassen kann jeder Honk

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Der Oiltank hat fast die max. Größe für den Ofen

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Harley Davidson Motordeckel, Oiltank und der Küryakyn Hypercharger

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und so sieht der Küryakyn Hypercharger montiert aus

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jetzt sieht man langsam wo es hin geht

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Die neue Rockerbox.

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So der Oiltank ist auch montiert und das Oil ist frisch aufgefüllt.

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So der Motor ist getestet, er hört sich anfangs etwas Laut an da sich der Oil Kreislauf erst richtig füllen muss. Die Ventile klappern dann ein paar Minuten bis die Stößel/Hydro´s denn richtigen Oildruck haben.

Zwischen durch und weil es im Schuppen kalt ist, werde ich jetzt den Lenker vorbereiten. Das geht auch mal gut in der warmen Küche.

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Ich benutze dafür eine alte Kette. Der Vorteil mit der Kette ist das sich die Kette in wenigen Sekunden selbst den Web durch den Lenker sucht. Mit Zugdrähten würde diese Aktion ewig dauer. Ich habe die Kabel vorher auf Länge geschnitten + ca. 15 cm lose.
Erst wird die Kette in den Lenker geführt.

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An der Kette befestige ich dann ein Zugkabel, die Kette wird aus den Lenker gezogen und das Zugkabel so automatisch in den Lanker eingeführt.

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An den Zugkabel werden mit ca. 2 cm Versatz die benötigten kable befestigt. Die Befestigung im Versatz hat den Vorteil das man keinen dicken klumpen durch den Lenker ziehen muss. Die erste Seite ist in weniger als 5 Minuten fertig. Die gleiche Aktion wird auf der anderen Lenkerseite durchgeführt.

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An den Stellen wo die Kabel den Lenker verlassen wird mit Schrumpfschlauch das Kabel geschützt damit es später nicht an den Kanten des Lenkers beschädigt wird.

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Ratz Fatz ist der Lenker fertig!

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Jetzt kann man mal schauen wie der neue Lenker am Bike aussieht

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Weil ich noch Zeit habe Probiere ich jetzt mal das Heck zu gestalten. Wie gesagt probiere das sieht alles „scheiße“ aus.

Der Fender versuch wirkt wie ein alte Schneeschieber und taugt überhaupt nix, außerdem passt der Radius nicht zum Reifen.

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Dieser Fender  kommt wieder an einen Stiel zum Schneeschieben.

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Mit den neuen Kabelcovern wirkt die neue Lenker gleich viel besser und die 39 mm Harley gabel wirkt jetzt etwas massiver.

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Jetzt sieht man das erste Mal den neuen Frontfender

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Nahaufnahme der Beschichteten Kabelbrücke mit Gabelcover und Fehling Z – Lenker

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Der neue Frontfender benötigt bei den breiten Gabelbrücken zusätzlich Abstandhalter. Diese sind schnell aus einen Stück Alu hergestellt. Wirken aber noch sehr aufdringlich.

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Da ja bekannt ist das Geiz „Geil“ ist und das der Frontfender trotzdem Lack benötigt kommt mir eine Idee. Der Frontfender passt nicht in den Beschichtungsofen. Ich hab mir ein Holzgestellt gebastelt und den Frontfender an das Gestellt geschraubt. Ich habe dann denn Frontfender mit einem Heissluftfön erwärmt und Beschichtungspulver aufgetragen.

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Die Oberfläche ist nicht mal schlecht geworden, ich bin gespannt wie lange das hält. Allerdings hat diese Aktion vielleicht gerade mal 1 Euro gekostet. Mit Lack und Grundierung wären es bestimmt 30 Euro geworden

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weiter zum Teil  2  geht es hier

 

 


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